exposee - Weilburg-TV-Oberlahn

Fernsehen & Filmproduktion
WEILBURG-TV
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Kurzfassung des Inhaltes
Der Film spielt in der Renaissance, Mitte des 16. Jahrhunderts. Bis dato hatte der katholische Glaube nicht nur den kirchlichen Bereich, sondern das gesamte Leben gestaltet und dominiert. Eine Befreiung aus mittelalterlichem Denken konnte sich nur in Kritik und Abwendung von katholischen Dogmen vollziehen. Dies führte zu erheblichem Widerstand der Kirche, die um ihren Einfluss fürchtete. So entstand zum Beispiel der Hexenhammer, ein Buch, das jedem humanistischen Weltbild spottete.
Der Film bzw. die Story beginnt sehr spektakulär in Bild und Aktion mit einer versuchten Hexenverbrennung. Damit wird der Zuschauer sogleich in den Bann des Geschehens hineingezogen.
In letzter Sekunde kann der Hauptakteur des Filmes (Johann Weyer) die Flammen, die bereits lodern, löschen und die vermeintliche Hexe aus den Händen des Mobs befreien. Das hysterische Volk wird dabei von einem Mönch aufgestachelt. Die vermeintliche Hexe wird zum Herzog gebracht, der, bekannt für seine kritische Haltung zum Hexenglauben, diese sofort freilässt. In Johann Weyers Haus ringt dessen kranke Mutter mit dem Tode. Am Sterbebett fleht sie ihn an, zu erkennen, dass Hexerei und Zauber ihren Tod verursacht. Es gelingt ihm nicht, sie vom Gegenteil zu überzeugen, was ihn in Gewissenskonflikte stürzt. Immer wenn Johann Weyer innere Konflikte lösen will, geht er in die Natur, in den Wald. Dort beobachtet er eine junge hübsche Frau die Kräuter sammelt. - Plötzlich steht sie hinter ihm und fragt, welche Sorgen er mit sich herumtrage.  So trifft Johann Weyer auf Grete. Während des weiteren Verlaufes der Geschichte trifft Johann immer wieder auf Grete. Obwohl studierter Arzt, lernt er viel von ihr, ihrem Umgang mit der Natur, den Heilpflanzen, den Tieren, mit denen sie kommuniziert. Grete scheint auch Dinge voraussehen zu können. So sagt sie ihm voraus, dass er wohl Leibarzt des Herzogs werden würde, was sich schnell als Tatsache erweist.
Johann Weyer wird nicht nur Leibarzt des Herzogs, sondern auch dessen engster Berater. Weyer wird vom Herzog zu Konsultationen nach Königsberg geschickt. Dort erfährt er vom Fall der Barbara Kremers, die als jugendliches Wunderkind gilt, da sie seit Monaten keine Nahrung zu sich nimmt und auch keinen Stuhlgang gehabt haben soll. Johann Weyer gelingt es im Auftrag des Herzogs die Sache als Schwindel zu entlarven.
Die Beziehung zu Grete vertieft sich immer mehr. Abends schreibt Weyer regelmäßig sein Tagebuch, in dem er auch Zeichnungen anfertigt.
Wieder wird Johann Weyer vom Herzog auf Mission geschickt. Dieses mal soll er den todkranken Erzbischof von Köln retten. Allerdings kommt er zu spät. In Jülich diskutiert Johann Weyer immer wieder mit dem Herzog. Es geht um Hexenprozesse und das kürzlich erschienene Buch „der Hexenhammer“, das in Europa zur systematischen Verfolgung von vermeintlichen Hexen führt. Johann unterbreitet dem Herzog das Manuskript eines eigenen Buches, das er als Grundlagenwerk für alle Gegner der Hexenprozesse sieht. Daraufhin lehnt der Herzog Wilhelm konsequent jede Folter und Hexenverfolgung ab. Eine besondere Rolle im Geschehen spielt die Ehefrau des Herzogs. Dies ist niemand geringeres als die streng katholische Erzherzogin von Österreich /Habsburg. Nichte des Kaisers Karl V. - Sie trifft sich heimlich mit dem Mönch, ihrem Beichtvater. Sie sieht das humanistische Wirken ihres Ehemannes mit gemischten Gefühlen.
Einige Tage später wird, aufgestachelt vom Mönch, auf dem Marktplatz wieder eine Frau misshandelt. Sie schlagen mit Ruten, Peitschen und Knüppel auf sie ein. Grete kommt zufällig vorbei und versucht die Meute zur Vernunft zu bringen. Doch der Mob lässt nicht ab, sondern bezichtigt auch sie.  Francois, ein Gardist der herzoglichen Leibgarde kommt dazu, beruft sich auf die Befehle des Herzogs und geht mit Waffengewalt gegen die Meute vor und rettet so die beiden Frauen.
Der berühmte Architekt Allesandro Pasqualini wird an den herzoglichen Hof berufen. Der Herzog und Johann Weyer besprechen den architektonischen Umbau der Stadt.
Johann gesteht sich endlich die Liebe zu Grete ein, wobei ein gewaltbestimmter, gruseliger Traum eine Rolle spielt.  Er beschließt Grete mit einem Geschenk zu überraschen. Es ist eine kleine Kristallpyramide und bringt diese zu ihrem Haus. Gretel ist nicht da, sondern zum Schneidermeister Cambach gerufen worden. Dieser liegt unwohl im Bett und Gretel gibt ihm eine Medizin, allerdings misstrauisch beäugt von der eifersüchtigen Frau des Schneiders.
Ein paar Tage später will Grete vom Schneidermeister einen Rock repariert haben. Sie wird vom Schneider, seiner Frau und der boshaften Schwägerin ausgelacht und verspottet.
Am nächsten Tag war der Schneidermeister wieder schwer erkrankt. Für die Familie und den herbeigeholten Mob und Mönch war klar, Grete hat einen Schadenzauber verhängt. - Die Sache nimmt ihren Lauf. Sie ziehen zu Gretes Haus und versuchen einzudringen. Der hinzugeeilte Johann Weyer wird vom Mönch zur Seite gestoßen und vermag nicht zu helfen. Er eilt zum Schloss, um den Herzog um Hilfe zu bitten. Bis die Hilfe dann allerdings eintrifft ist die Tür bereits aufgebrochen, Grete herausgezerrt und zu Tode geprügelt. Man wirft den leblosen Körper auf einen Misthaufen. Johann Weyer trägt die geliebte Frau in den Wald. Dorthin wo sie sich immer getroffen hatten.  Unter Tränen gibt er ihr einen letzten Kuss…
Epilog:
Im Jülich der Zukunft sitzen zwei junge Menschen auf einer Parkbank im Brückenkopf-Park.  Beide scheinen sich gerade zufällig kennengelernt zu haben. Sie lachen und scherzen. Man ist sich irgendwie vertraut. Sie sehen aus wie Johann und Grete, allerdings in moderner, sogar futuristischer Kleidung.
Er hält eine Kristallpyramide in der Hand und fragt sie, ob sie weiß, was das ist…  sie bejahte und tief in ihrem Innern erkennen sie sich wieder…. Beide küssen sich.


JOE BAUSCH
als Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg

FELICITAS HADZIK
als Grete Bogen - die letzte Hexe


RENÉ BLANCHE
als Leibarzt und Berater des Herzogs


INGO WIMMER
Mönch und Verfechter des Hexenglaubens


CLAUDIA THOLL
Erzherzogin Maria v. Habsburg/Österreich


TOM BARCAL
als Schneidermeister Cambach

TV & FILM PRODUKTION
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